Hanh Pham, Praktikantin UX/UI 22.07.2019

Wassergekühltes Open Plan Office: UEBERBIT von innen

UEBERBIT Office

Mein Name ist Hanh, ich bin 22 Jahre alt und studiere Kommunikationsdesign an der Hochschule Mannheim. Im Rahmen meines Praxissemesters unterstütze ich UEBERBIT von März bis August im Bereich UX und UI. Jetzt bin ich schon vier Monate hier – ein guter Zeitpunkt, um ein wenig von meinem Arbeitsalltag zu berichten.

9:30 Uhr: Start in den Tag

Mit meinem Tretroller fahre ich morgens vom Mannheimer Hauptbahnhof am Schloss entlang zum Speicher7 im Hafengebiet. Im ehemaligen Getreidespeicher am Rhein hat UEBERBIT seit sechs Jahren seinen Hauptsitz, in Berlin und Stralsund gibt es kleinere Niederlassungen. Mein Weg zur Arbeit führt mich also direkt zu diesem rostfarbenen Gebäude am Flussufer, vorbei an der Bar des Speicher7 Hotels, nach oben ins 5. Stockwerk.

Als ich das Büro zum ersten Mal betreten habe, fiel mir gleich auf, wie viel Platz hier ist: Auf zwei Etagen mit insgesamt 1.060 Quadratmetern gibt es 53 Sitzplätze für rund 30 Kolleginnen und Kollegen. Die Schreibtische sind groß und mit der Hardware ausgestattet, die man sich vorab ausgesucht hat.

Das Mannheimer Büro von UEBERBIT ist ein Open Plan Office, sodass verschiedene Maßnahmen getroffen wurden, um Struktur zu schaffen und Schall zu dämpfen. Mir gefallen vor allem die Schränke, die einerseits den Raum aufteilen, andererseits aber auch Sichtschutz bieten und durch ihre Filzverkleidung Geräusche einfangen. Jedes einzelne Teil der Einrichtung wurde bewusst ausgewählt – von den eigens für UEBERBIT angefertigten Tischen bis zur Farbe der Teppichumrandung. Alles ist aufeinander abgestimmt.

Im Arbeitsalltag findet hier jeder für sich Möglichkeiten des Rückzugs, wenn man doch mal zu sehr abgelenkt wird. Manche arbeiten dann mit Kopfhörern, andere siedeln in schließbare Räume oder auf die großen Sofas um. Ich selbst mache das auch so. Die Offenheit des Büros mag ich insgesamt sehr, weil ich leichter mit anderen ins Gespräch komme und ich mein Team auf diese Weise schnell kennenlernen konnte.

Jetzt hole ich mir schnell etwas zu essen, und los gehts. Meine Aufgaben sind:

  • Konzepte für Projekte scribbeln
  • Wireframes erstellen
  • Screens fertig gestalten
  • Insights recherchieren und zusammenfassen
  • Meetings
  • Protokolle
  • Texte schreiben (wie diesen)

12:30 Uhr: Mittagspause

Oft esse ich zusammen mit den anderen in unserem Bistro, manchmal aber auch in den Innenstädten von Mannheim oder Ludwigshafen (die Wege hier sind kurz).

 

13:30 Uhr: …und schon geht es weiter

Nun schließe ich entweder meine Aufgabe vom Vormittag ab oder beginne etwas Neues. Zum Recherchieren oder Schreiben mache ich es mir gerne in einer Sofa-Ecke bequem. Wenn ich Screens gestalten muss, brauche ich einen zweiten Bildschirm und bleibe am Schreibtisch. Mein Setup besteht aus einem 2015er MacBook Pro, einem großen, matten Bildschirm, und: Ich benutze mein Touchpad, was manche Leute erstaunt (bin ich zu millennial?)

Wenn es bei der Gestaltung mal richtig schnell gehen soll, mache ich das an einem der Stehtische. Diese waren mir zunächst suspekt, und ich musste sogar lachen, als ich sie zum ersten Mal gesehen habe. Aber: Wenn ich zwischendurch müde werde und eine Weile im Stehen arbeite, versuche ich automatisch, die Aufgabe möglichst zügig zu erledigen. Ruckzuck bin ich fertig und mein Rücken glücklich!

 

16:00: Nachmittagstief

Pünktlich um vier falle ich regelmäßig in ein Motivationsloch. Das dauert meistens genau eine Stunde, in der ich ein paar Dinge erledige, die nicht so viel Gehirnpower erfordern. Um diese Zeit steht die Sonne so, dass der Rhein glitzert. Ich schaue ein paar Sekunden aus den (riesigen!) Fenstern, und gleich geht es mir besser.

Jetzt im Sommer ist es übrigens selbst bei sommerlichen Hochtemperaturen im Büro immer angenehm kühl, und das komplett ohne Klimaanlage. Der Speicher7 ist ein Energieplus-Haus mit hochwärmegedämmter Fassade und Wasserkühlung. Definitiv ein Luxus, den ich nach dem Praktikum vermissen werde!

17:00 Uhr: Ich bin wieder da

Ganz genau verstehe ich es selbst nicht, aber um 17 Uhr bin ich wieder fit und produktiv. Einige meiner Kolleginnen und Kollegen sind schon nach Hause gegangen, und ich gestalte mir den Rest des Arbeitstages ganz frei. Zwischendurch nehme ich mir noch etwas aus der Küche – Kaffee, Wasser und Obst gibt es bei UEBERBIT kostenlos. Leider kann ich keine rohen Früchte essen, aber hier habe ich tatsächlich die kleinste Ananas meines Lebens gesehen.

18:30 Uhr: Feierabend

Bevor ich gehe, trage ich meine Arbeitszeiten noch in unsere Zeiterfassung ein, die bei UEBERBIT fürs Controlling genutzt wird. Mein Arbeitszeitkonto kann ich relativ flexibel handhaben und auch mal früher gehen, wenn alles erledigt ist. Mir wurde schon ein paar Mal gesagt, ich solle nicht so lange bleiben, was ich so nicht erwartet hatte. Bei UEBERBIT wird generell darauf geachtet, dass der Kopf frisch bleibt – was nur möglich ist, wenn genügend Zeit für Privates, Entspannung und persönliches Wohlbefinden bleibt. Dann sind am Ende nicht nur alle leistungsfähiger, sondern fühlen sich an ihrem Arbeitsplatz auf Dauer wohl.

UEBERBIT von innen

Davon abgesehen, dass ich tolle Kolleginnen und Kollegen habe und mich in spannenden Projekten einbringen darf, finde ich die Arbeitsumgebung hier besonders gelungen. Unser Video zeigt euch ein wenig davon. Viel Spaß beim Reinschauen!

 

Noch mehr über das Arbeiten bei UEBERBIT erfahrt ihr auf unserer Jobseite: www.ueberbit.de/jobs.