Stefan Scholz, Leitung IT & Entwicklung 17.02.2026

SLA-Reporting neu gedacht – schlank, automatisiert, maßgeschneidert

SLA-Reporting

Service Level Agreements sind das Fundament vertrauensvoller, langfristiger Kundenbeziehungen. Doch Standard-Reporting in Projekt- oder Ticketsystemen stößt schnell an Grenzen: Sobald projektspezifische Metriken, individuelle Filter oder besondere Darstellungen gefragt sind, wird es teuer, kompliziert – oder endet in manueller Excel-Arbeit. 

Hier haben wir angesetzt und eine Lösung für uns selbst entwickelt. 

Unser Ansatz: pragmatisch, unabhängig, zukunftssicher

Wir haben eine schlanke Python-CLI-Anwendung gebaut, die über die API unseres Ticketsystems (JSON/REST) relevante Daten ausliest – flexibel gefiltert nach Projekt, Kunde und Zeitraum. Das Ergebnis: automatisch generierte, professionell gestaltete PDF-Reports, die wöchentlich, monatlich oder ad-hoc erstellt werden. Ohne zusätzliche SaaS-Software, ohne laufende Gebühren, ohne Abhängigkeit von Drittanbietern. 

SLA Reporting

Technologie-Stack: einfach und leistungsstark 

  • Python: schnell entwickelbar, mit riesigem Ökosystem 
  • Polars: extrem schnelle Datenverarbeitung, deutlich effizienter als Pandas 
  • Typer: intuitive, selbsterklärende Kommandozeilen-Oberfläche 
  • WeasyPrint: hochwertige, pixelgenaue PDF-Generierung mit HTML/CSS 

So entstehen saubere, nachvollziehbare Reports – genau so, wie sie gebraucht werden. 

KI als Sparringspartner, nicht als Autopilot 

Wir haben die aktuelle Claude-Generation (Sonnet 4.5 und Opus 4.5) intensiv genutzt: für Architekturdiskussionen, Code-Skelette, Refactoring-Vorschläge und Testideen. Das hat die Entwicklungszeit oft um den Faktor 3 bis 5 verkürzt. Doch KI kann überzeugend falsch liegen. Deshalb bleiben saubere Tests, gründliche Code-Reviews, manuelle Plausibilitätsprüfungen und klare Dokumentation unverzichtbar. Ein zentrales Learning: Context Engineering – die strukturierte Bereitstellung von Kontext für die KI – ist heute essenziell für moderne Softwareentwicklung. 

Was wir gelernt haben – und was es für Sie bedeutet 

  • Klare Ziele verhindern Over-Engineering und halten Projekte schlank. 
  • KI beschleunigt die Entwicklung, ersetzt aber nie fachliche Expertise und Qualitätssicherung. 
  • Automatisierte SLA-Daten schaffen Vertrauen – besonders in kritischen Projektphasen. 

Unser Tool erfüllt exakt unsere Anforderungen – ohne Kompromisse, ohne laufende Kosten, mit minimalem Wartungsaufwand. 

Unser Prinzip: Lösungen, die passen

Dieses Prinzip übertragen wir auf unsere Kunden: Wir entwickeln individuelle, KI-gestützte Softwarelösungen, die echte Herausforderungen lösen – sei es im SLA-Reporting, in der Automatisierung, Datenverarbeitung oder anderen Bereichen. Digital souverän, datenschutzkonform und unabhängig von teuren SaaS-Plattformen oder ausländischen Anbietern. 

Stößt Standard-Software bei Ihnen an Grenzen? 

Schreiben Sie uns. Gemeinsam analysieren wir Ihre Situation, entwickeln mit KI-Unterstützung die optimale Architektur und realisieren eine Lösung, die wirklich passt. Ohne unnötigen Ballast, ohne Vendor-Lock-in – oft schneller, als Sie denken. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen! 

Stefan Scholz, UEBERBIT

Über den Autor

Stefan Scholz

CTO/CIO

Mit 30 Jahren Erfahrung im IT-Bereich ist es ein zentrales Anliegen von Stefan Scholz, die IT-Systeme seiner Kunden sicher und erfolgreich zu betreiben und weiterzuentwickeln. Als Geschäftsleiter unserer Technik und Innovation zählt IT-Migration zu seinem täglichen Geschäft.